Über

UNS

Vor 20 Jahren haben wir, Johanna und Thomas v. Mackensen, eine kleine Schäferei in Gomadingen auf der Schwäbischen Alb übernommen.  Schon damals wollten wir die Landschaftspflege mit der biologisch-dynamische Wirtschaftsweise kombinieren.

Während wir mit der Landschaftspflege von Anfang an erfolgreich waren, können wir unseren Betrieb erst jetzt ganz auf die

biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umstellen. Endlich.

 

Der Betriebsstandort Gomadingen mit seinen überaus artenreichen Wacholderheiden hatte uns sorfort in den Bann gezogen.

Die meist sehr steilen und südexponierten Kalk-Magerrasen werden schon seit Jahrhunderten durch die Schafbeweidung gepflegt

und erhalten. Nun beweiden wir mit unserer Schafherde diese Flächen in traditioneller Hüteweise mit hilfe der Hütehunde.

Acht bis zwölf Stunden am Tag betreut und führt ein Familienmitglied mit den Hunden die Herde während der Vegitationsperiode

(April – Dezember) auf den Weideflächen. Die Lämmer ziehen vom ersten Grün des Frühjahres bis zum ersten Schnee des Winters mit ihren Müttern über die 165 ha Wacholderheiden und ernähren sich ausschließlich vom kräuterreiche Futter unserer Weiden und der Milch ihrer Mütter. Aufgrund dieser artgerechte Fütterung und der Bewegung auf und zwischen den Weiden erhält ihr Fleisch

eine natürliche dunkelrote Färbung.

 

Die Lämmer unserer Schafe kommen überwiegend im März in unserem großen licht- und luftdurchfluteten Stall auf die Welt.

So haben sie Ende April das Alter und die Marschfähigkeit erreicht, um mit ihren Müttern gleich auf die ergrünenden Weiden zu ziehen. Der erste Weidegang ist, wie auch das Erleben der Geburten, ein ganz besonderer Moment. Vor lauter Freude über die gewonnenen Freiheiten der Weiden rennen ganze Lämmer Gruppen mit Bocksprüngen in langen Bahnen hin und her.

Da haben die Hütehunde besonders viel zu tun!

Mit der zunehmenden Wärme des Frühjahres, später durch die Hitze des Sommers, werden die Lämmer immer ruhiger. Im Herbst sind sie dann bereits so groß gewachsen, dass sie kaum mehr von den Muttertieren zu unterscheiden sind. Zu dieser Zeit dürfen die Schafe ergänzend zu unseren mageren Steilhängen, die guten Mähwiesen der benachbarten Bio-Betriebe beweiden, auf denen die Lämmer deutlich an Gewicht zulegen. Während uns ein Teil der Tiere nach und nach verlassen muß, um unsere Kunden mit Lammfleisch zu versorgen, bleibt ein Teil der weiblichen Lämmer bei uns und wächst zur nächsten Mutterschafgeneration heran.

 

Diese artgerechte, traditionelle, aber auch arbeitsaufwendige Haltungsform unserer Schafe und Ihrer Lämmer bewältigen wir zur Zeit zu viert. Unser jüngerer Sohn muss mit seinen 14 Jahren noch die Schulbank drücken, aber unser älterer Sohn (23) und seine Frau (23) arbeiten im Betrieb mit. Sie möchte die Vermarktung unserer hochwertigen Produkte ausbauen - und haben uns bereits zu stolzen Großeltern gemacht.

 

 

Schäferei v. Mackensen